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Dornfelder

Die Erfolgsstory der Rebsorte startete in Deutschland mit 124 Hektar bestockter Rebfläche im Jahr 1972. Mittlerweile rangiert Dornfelder in der Liste der am häufigsten angebauten Rotweinsorten mit 3.200 ha auf Platz drei – Tendenz weiter steigend, wie die Zahl der jährlichen Neuanpflanzungen beweist. Dabei ist Dornfelder längst seiner ursprünglichen Rolle als “Deckrotwein” entwachsen und hat sich zu einem eigenständigen, fruchtigen, gehaltvollen Wein entwickelt, der auch als Sekt-Spezialität immer mehr an Bedeutung gewinnt. Darüber hinaus erzielen einige Winzer mit ihren im Holzfass (teilweise im Barrique) ausgebauten Dornfeldern hohe Flaschenweinpreise. Hauptverbreitungsgebiete der Kreuzung aus Helfensteiner x Heroldrebe sind die Pfalz und Rheinhessen. Durch den anhaltenden Trend zu Rotwein boomt diese Rebsorte in Deutschland. Sie bringt hohe Farbwerte aus der Schale und einen kräftigen Rotwein, der es sicherlich verdient, ernst genommen zu werden. Abstammung: Züchtung der Weinbauschule zu Weinsberg aus den 60er Jahren. Kreuzung zwischen Helfensteiner und Heroldrebe Rebe: sehr kräftiger Wuchs. Große, tief dunkelgrüne Blätter, die im Herbst sehr schöne Farbtöne annehmen. Trauben sind groß und lockerbeerig, reifen sehr früh. Weincharakter: Tiefviolette, dichte Farbe. Edler Rotwein mit viel Körper und Duft. Hervorragend für den Ausbau im kleinen Holzfass (Barrique) geeignet.