END HEADER -->
Zurück

Grauer Burgunder/Ruländer/Pinot Grigio/Tokayer

In den letzten Jahren hat der Ruländer in Deutschland eine steigende Verbreitung gefunden. Er zählt zu den besten Sorten unseres heimischen Rebenbestandes, dessen wuchtige, feurige Weine mit dem vollen Bukett eine besondere Kostbarkeit darstellen. Lageansprüche: Der Ruländer stellt sehr hohe Ansprüche an die Lage, die etwa in der Mitte  zwischen Riesling und Silvaner liegen. Das gegenüber dem Riesling höhere Mostgewicht darf nicht dazu verleiten, ihn in geringen Lagen anzupflanzen, weil seine Weine nur dann ansprechen, wenn  die Mostgewichte über 80 Grad Öchsle liegen.  Ertrag: 80 bis 120 hl/ha Weincharakter: Er hat eine sortentypisches, volles Bukett. Die Weine sind nur dann ansprechend,  wenn sie einen hohen Extrakt haben. Wenn in trockenen Jahren die Säure gering ist, können die Weine auch einmal etwas plump wirken.  Grauer Burgunder werden die Weine aus der Ruländertraube dann genannt, wenn sie alternativ  zum klassischen Geschmacksbild, früher gelesen, durchgegoren trocken, mit viel Frucht und  säurebetont vinifiziert werden. Grauer Burgunder zählt zu den besten Sorten in deutschen Landen. Die Sorte ist eine Mutation des Blauen Spätburgunders und trägt in Deutschland das Synonym Ruländer – und zwar deshalb, weil ein Kaufmann namens Ruland aus Speyer um 1711 den Anstoß zu ihrer Verbreitung gab. Heute sind die frischen, feinfruchtigen, vorwiegend trocken ausgebauten Grauburgunder-Weine in allen Vertriebskanälen im mittleren bis gehobenen Preissegment erfolgreich – insbesondere die aus Baden und der Pfalz. Mit Beginn der 90er Jahre kam es auf dem deutschen Markt sogar zu einem regelrechten Grauburgunder-Trend. auch Tokayer (z. B. D’Alcase) oder Ruländer genannt. Volle, fruchtige Weine mit feinem Bukett. In Italien auch Pinot grigio genannt.